Bundespräsidenten in Afrika.
Duschen und Kreditkultur
Deutsche Bundespräsidenten hatten schon immer ein Herz für Afrika. »Die Leute müssen ja auch mal lernen, dass sie sauber werden«, würdigte Heinrich Lübke 1966 in Madagaskar bei der Besichtigung des Duschraums einer Schule die entwicklungspolitischen Anstrengungen. Bis heute bewahren die Afrikaner diesem großen Deutschen ein ehrendes Angedenken.
Der Weltbürger Horst Köhler und ehemalige Vorsitzende des Internationalen Währungsfonds findet, dass die Afrikaner zu sorglos Geld ausgeben. Es fehlt ihnen an »Kreditkultur«, und deshalb will ihnen keiner was leihen.
Ob der Bundespräsident denn mir was leiht?